Marion Demme-Zech

 

Hundsgemein đŸŸ

Eins haben dabei all die mörderischen Saarlandgeschichten gemein: Wenn es jemanden erwischt, dann stets die Richtigen. DafĂŒr sorgt Dackel GĂŒnther đŸ¶ aus dessen Sicht man die ein oder andere Saarlandepisode erleben darf. 

„Marion Demme-Zech verknĂŒpft die Schönheiten des Landes mit einer rĂŒhrenden Geschichte ĂŒber Freundschaft und Vertrauen, Ängste und Chancen. Die Figuren kommen mitten aus dem Leben, auch die, die rasch im Jenseits landen. Und GĂŒnther schießt den Vogel ab, vor allem, wenn er unserer UnzulĂ€nglichkeiten aus seiner Dackel-Sicht beschreibt.“

Ulli Wagner im SR3-Krimitipp zu "Letzter Ausstieg Saar"

Sa(ar)genhafte Dackelkrimis

đŸ“· Marc Demme

"Alles ist gut, rede ich mir ein und laufe weiter. Mein Plan geht auf, denn der Kerl folgt mir in Richtung Kassenbereich. Dort, wo die ganzen Mitbringsel und PostkartenstĂ€nder stehen. Da bin ich Winzling klar im Vorteil. Doch der Kerl ist rabiat. Mit Wucht schleudert er die StĂ€nder zu Boden und kommt geradewegs auf mich zu. Die Postkarten flattern durch den Raum. Jetzt ist der richtige Augenblick, um einzugreifen, mein lieber Freund Wolfgang, denke ich und schaue mich nach Hilfe um. Am besten ziemlich bald, ĂŒberlege ich panisch, denn der fiese Typ hat mich bereits in die Enge getrieben. Mit dem langen Messer rĂŒckt er mir immer nĂ€her. Einzig seine Augen sehe ich jetzt noch, und die prophezeien nichts Gutes. Warum nur habe ich unbedingt den Helden spielen mĂŒssen und warum kommt mir denn niemand von der berĂŒhmten saarlĂ€ndischen Hundestaffel zur Hilfe? Ich schließe die Augen, als der Irre sich mir bis auf wenige Zentimeter nĂ€hert und die Worte »Hunde-Schmorbraten« murmelt".

Leseprobe aus "Mörderisches aus dem Saarland"
Bei einer Rettungsaktion im Garten der Sinne in Merzig gerĂ€t GĂŒnther selbst in die FĂ€nge eines Psychopathen.

đŸ“· Marc Demme